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Meer & Strände

Alimini-Seen: Strand, Natur und Seen bei Otranto

· 3 Min. Lesezeit

Alimini-Seen: Strand, Natur und Seen bei Otranto

Wenige Kilometer nördlich von Otranto, an der Adriaküste des Salento, liegt ein Fleckchen, das Strandliebhaber und Naturfreunde gleichermaßen glücklich macht: die Alimini-Seen. Ein breiter Strand, flaches, glasklares Wasser, Pinienwälder und dahinter zwei stille Wasserflächen. Es ist eines der Ziele, die wir unseren Gästen in der Masseria am häufigsten empfehlen — vor allem Familien.

Auf der Suche nach einem Standort in Strandnähe? Wir sind in Carpignano Salentino, im Hinterland der Grecìa Salentina: eine Masseria aus dem 18. Jahrhundert mit 6 unabhängigen Unterkünften, Küche und Garten, rund zwanzig Minuten von den Stränden von Otranto. Zu den Unterkünften.

Ein Strand wie gemacht für Familien

Der Strand von Alimini ist ein langer Streifen aus feinem Sand mit einem sanft abfallenden Meeresboden: Das Wasser bleibt über viele Meter flach — ideal für Kinder und für alle, die sich nicht gleich ins Tiefe stürzen möchten. Nicht umsonst zählt er zu den beliebtesten Familienstränden des Salento.

Lange Abschnitte frei zugänglichen Strandes wechseln sich mit ausgestatteten Strandbädern ab, mit Sonnenschirmen, Liegen und kleinen Lokalen: Sie haben die Wahl zwischen einem "wilden" Strandtag und einem bequemen mit komplettem Service. Wer im Hochsommer ein Strandbad ansteuert, sollte früh kommen oder reservieren.

Nicht nur Meer: die beiden Seen

Was diesen Ort so besonders macht, steckt schon im Namen: Die Alimini sind zwei Seen. Der Alimini Grande, der auch vom Meer gespeist wird und daher brackig ist, und der Alimini Piccolo (auch Fontanelle genannt) mit süßerem Wasser. Ringsum erstreckt sich ein kostbares Feuchtgebiet: Schilfgürtel, Pinienwälder, Dünen und mediterrane Macchia, in denen viele Vogelarten leben — von Reihern bis zu Stelzenläufern, vor allem zur Zugzeit.

Es ist ein geschützter und für den Salento seltener Lebensraum, in dem die Natur die Oberhand behält: Hinter dem Strand stehen hier keine Gebäude, sondern Pinien — und es duftet nach Harz.

Wind und Sport

Die Form der Bucht macht die Alimini auch bei Windsurfern und Kitesurfern beliebt: An windigen Tagen füllt sich die Wasserfläche mit bunten Segeln, an ruhigen Tagen verwandelt sich die Bucht wieder in ein Schwimmbecken für Familien. Entlang des Strandes finden Sie in der Saison Schulen und Verleihstationen, falls Sie es einmal ausprobieren möchten.

Anfahrt und Parken

Von der Masseria in Carpignano Salentino erreichen Sie die Alimini in etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Autominuten: einfach der Beschilderung nach Otranto und dann der nördlichen Küstenstraße folgen. Hinter dem Pinienwald gibt es mehrere gebührenpflichtige Parkplätze, die die verschiedenen Strandzugänge bedienen; von dort führt ein kurzer Spaziergang zwischen den Pinien zum Sand — und schon der ist Teil des Vergnügens.

In der Hochsaison sind die günstigsten Parkplätze schon am Vormittag voll: Die Uhrzeit macht den Unterschied.

Praktische Tipps

  • Kommen Sie in der Hochsaison früh: Bis 9.30 Uhr finden Sie stressfrei einen Parkplatz und einen Platz in der ersten Reihe.
  • Nehmen Sie Schattenspender mit, wenn Sie den freien Strand wählen: Zwischen Mittag und 16 Uhr brennt die Sonne kräftig.
  • Badeschuhe brauchen Sie nicht: Hier ist alles Sand. Wasser und Sonnenhüte dagegen schon.
  • Verbinden Sie den Strandtag mit Otranto: Die Stadt ist nur wenige Minuten entfernt — perfekt für den späten Nachmittag, wenn sich der Strand leert und die Altstadt zum Leben erwacht.
  • Außerhalb der Hauptsaison (Mai, Juni, September) zeigen sich die Alimini von ihrer besten Seite: Platz, Stille und ein Meer, das schon — oder noch — warm ist.

Ein Standquartier im Hinterland, das Meer zum Greifen nah

Im Hinterland zu wohnen statt direkt am Strand hat einen Vorteil, den viele erst vor Ort entdecken: Abends kehren Sie in die Stille der Landschaft zurück, fern vom Trubel der Küste — und morgens sind Sie trotzdem in zwanzig Minuten am Meer. Die Alimini sind nur einer von vielen Stränden, die sich von der Masseria aus als Tagesausflug erreichen lassen: ein guter Grund, hier Quartier zu beziehen und jeden Tag ein anderes Meer zu wählen.