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Dörfer & Region

Grecìa Salentina: das griechische Herz Apuliens entdecken

· 3 Min. Lesezeit

Grecìa Salentina: das griechische Herz Apuliens entdecken

Es gibt ein Salento, das die meisten Urlauber durchqueren, ohne es wirklich zu sehen, weil sie zum Meer eilen. Es ist das Hinterland: eine Handvoll Dörfer aus Stein, in denen noch eine Sprache griechischen Ursprungs gesprochen wird, in denen sich die Innenhöfe mit Geranien füllen und in denen im Sommer die Pizzica bis tief in die Nacht erklingt. Das ist die Grecìa Salentina, und die Masseria liegt genau in ihrem Herzen.

Was ist die Grecìa Salentina

Die Grecìa Salentina ist ein Gebiet, das zwölf Gemeinden der Provinz Lecce vereint, verbunden durch ein gemeinsames kulturelles Erbe griechischen Ursprungs. Der Name ist kein Werbetrick: In einigen dieser Orte wurde über Jahrhunderte das Griko weitergegeben, eine griechisch-romanische Sprache, die als historische sprachliche Minderheit anerkannt ist.

Es ist ein anderes Salento als jenes der Postkarten vom Meer: langsamer, ursprünglicher, geprägt von verträumten Altstädten, freskenverzierten Kirchen und Traditionen, die fortbestehen. Und all das liegt nur wenige Kilometer von der Masseria entfernt, perfekt, um es am Morgen vor dem Strand oder am späten Nachmittag zu entdecken.

Die Dörfer, die man nicht verpassen sollte

Corigliano d'Otranto — Sehenswert ist das Castello de' Monti mit seinem Graben und den barocken Fassaden: eine der am besten erhaltenen Burgen des Salento. Die Altstadt ist klein und lässt sich angenehm zu Fuß erkunden.

Castrignano dei Greci — Nur wenige Minuten von der Masseria entfernt, bewahrt es eine beschauliche Atmosphäre und den Charakter jener Orte, in denen das Griko einst die Sprache des Hauses war.

Soleto — Das Dorf wird von der "Guglia di Raimondello" überragt, einem schlanken, reich verzierten gotischen Glockenturm, der schon von weitem über das Land hinweg sichtbar ist.

Sternatia, Martano, Calimera, Zollino — Die Dörfer, in denen das griechische Erbe am lebendigsten ist, zwischen Wandmalereien auf Griko, kleinen Kirchen und den traditionellen Innenhöfen, die im Sommer zu Orten des Feierns werden.

Die griechische Seele: Griko und Pizzica

Was die Grecìa Salentina wirklich einzigartig macht, ist kein Bauwerk, sondern eine lebendige Kultur. Das Griko ist eine alte Sprache, die manche ältere Menschen noch sprechen und die heute in den Liedern und Initiativen der Dörfer wieder auflebt. Wenn du sie besser verstehen möchtest, haben wir ihr einen eigenen Beitrag gewidmet.

Und dann ist da die Pizzica: kein Folklore-Spektakel, sondern eine Musik, die hier den Menschen gehört. Jeden Sommer erlebt die Gegend ihren intensivsten Moment mit der Notte della Taranta, dem großen Wanderfestival, das in Melpignano gipfelt, nur wenige Kilometer von uns entfernt.

Wie man sie besucht

Das Schöne an der Grecìa Salentina ist, dass man sie in aller Ruhe erkundet, ohne Eile und ohne Menschenmassen. Die Dörfer liegen nahe beieinander: An einem Vormittag besucht man zwei oder drei davon und hält in einem Innenhof für einen Kaffee oder einen Pasticciotto.

Eine Unterkunft im Herzen dieses Gebiets verändert die Reise: Sie ermöglicht es dir, ohne lange Wege zwischen Hinterland und Meer zu wechseln und das Salento so zu erleben, wie es die Salentiner selbst tun. Die Masseria in Carpignano Salentino ist genau das: ein ruhiger Ausgangspunkt, um ein Salento zu entdecken, das nur wenige wirklich kennen.